Deutschland

Hier findet Ihr Informationen und Links die meines Wissens für das gesamte Bundesgebiet in Deutschland gelten.
Letztes Update: 23.03.2020

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Corona-Hilfen und Zuschüsse für Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer 

Website des gruenderlexikon.de

Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer sehen im Angesicht des Coronavirus nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre Existenzgrundlage bedroht. Der Staat bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten an, um auch Kleinunternehmer und Selbstständige vor den wirtschaftlichen Aus zu bewahren.

+++ Zuletzt aktualisiert am 23.03.2020 um 15:22 Uhr. +++

Besonders Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Krisensituation dank des Coronavirus hart. Aufträge bleiben weg, Quarantänemaßnahmen müssen ergriffen werden und Schulen und Kitas bleiben geschlossen. All das bedeutet extreme Einschnitte bei der Auftragslage und der Personalpolitik.

Die Bundesregierung sowie die Landesregierungen wollen Unternehmern in der Coronakrise unter die Arme greifen und bringen fortlaufend neue Hilfsprogramme auf den Weg. Dieser Artikel gibt Ihnen einen überblick über die etablierte, bereits beschlossene und geplante Hilfsmaßnahmen für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler.

+++ Wir bleiben für Sie dran! Kommen neue Hilfen und Maßnahmen von Bund und Ländern, erfahren Sie es hier sofort. Dieser Artikel wird tägl. mehrfach aktualisiert! +++

#Coronahilfe: Jetzt der Gründerlexikon Facebook-Gruppe beitreten: Unternehmer helfen Unternehmern!

Wenn Sie auch anderen Unternehmern helfen möchten oder selbst Fragen zu Ihrem Unternehmen in Zeiten vom Coronavirus haben, treten Sie der Facebookgruppe vom Gründerlexikon bei. Gern können Sie befreundete Unternehmer auch dazu einladen. Wir helfen uns gegenseitig. Jetzt Mitglied werden!

Die wichtigsten Hilfen für Unternehmer:

Corona-Hilfe für Solo-Selbstständige und Einzelunternehmer

Der Bund will 40 Milliarden Euro für Klein- und Kleinstunternehmer zur Verfügung stellen. 10 Mrd. sollen direkte Transferleistungen für in Not geratene Solo-Selbstständige sein. Die restlichen 30 Mrd. Euro sollen als Darlehen vergeben werden. Alle Anträge sollen zunächst bewilligt werden, eine Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Höhe des Bundeszuschusses:
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen).
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen).
Rückzahlung: Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.
Beantragung: Noch nicht möglich! Details folgen an dieser Stelle.

Außerdem wird Selbstständigen der Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Ferner stehen auch für mittlere und größere Unternehmen Kreditangebote und Schutzfonds zur Verfügung.

Hilfsprogramme der Bundesländer

Alle Bundesländer haben eigene Hilfsprogramme für betroffene Unternehmen, Selbständige, Freiberufler und zum Teil auch Künstler aus ihrem Land auferlegt. Vielfach werden Soforthilfen in Form von direkten Zuschüssen gezahlt, die in der Regel nicht zurückerstattet werden müssen.

Eine komplette Übersicht für die Corona-Soforthilfen aller Bundesländer erhalten Sie hier!

Staatliche Hilfe: Schutzschild der Bundesregierung

Am Freitag, dem 13. März, haben das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium ein Maßnahmenpaket zum Schutz der Wirtschaft beschlossen. Sie taufen es den Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Dieses Schutzschild beruht auf vier Säulen:

Erleichterung der Kurzarbeit
Flexibilität der Steuern (Liquiditätshilfe)
KfW-Kredite in Milliardenhöhe
Europäischer Zusammenhalt (Hier geht es um die internationale Bekämpfung der Infektionsverbreitung und die Stärkung der europäischen Banken im Zuge der "Corona Responsive Initiative".)

Einen zusammenfassenden Überblick über Informationsangebote zur Unterstützung für Unternehmen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung. Ebenso bietet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus.

Hilfe für Arbeitgeber: Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld

Die Agentur für Arbeit zahlt Kurzarbeitergeld, wenn nicht mehr genügend Aufträge vorhanden sind um die Mitarbeiter gemäß ihrer arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit auszulasten. So soll verhindert werden das temporäre Auftragsschwankungen wie in der Coronokrise nicht sofort zur Entlassung der Arbeitnehmer führen.

Berechnet wird das Kurzarbeitergeld nach dem Netto-Entgeltausfall. Die Beschäftigten erhalten grundsätzlich 60 % der Nettoentgeltdifferenz. Lebt ein Kind im Haushalt sind es 67 %. Kurzarbeitergelt ist auf maximal 12 Monate begrenzt.

Erleichterungen bei der Kurzarbeit in der Coronakrise

Vor der Corona-Pandemie wurde der Antrag auf Kurzarbeitergeld nur genehmigt, wenn mindestens ein Drittel der Beschäftigten keine Arbeit mehr hatte. Nun reichen 10 % der Beschäftigten aus (die von einer Kürzung um mind. 10 % des Bruttogehalts betroffen sein müssen), um den Zuschuss zu beantragen. Wichtig ist, dass es sich um eine vorübergehende und nicht vermeidbare Maßnahme handelt. Mit anderen Worten müssen alle anderen Optionen wie Urlaub, Überstundenabbau und Home-Office (Mehr zu Home-Office im Gründerlexikon lesen!) ausgeschöpft sein. Mehr Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

Beantragung von Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld muss bei der zuständigen Arbeitsagentur beantragt werden. Das ist auch online möglich.

Hilfe für Arbeitgeber: Umlage U1 - Entgeltfortzahlung durch die Krankenkasse

Arbeitgeber mit bis zu 30 Arbeitnehmern müssen die Umlage U1 an die Krankenkasse bezahlen und besitzen dadruch automatisch eine Entgeltfortzahlungsversicherung. Diese übernimmt je nach Tarif zwischen 40 und 80 % der Lohnkosten, wenn ein Mitarbeiter arbeitsunfähig ist. Lesen Sie jetzt alles zur Erstattung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Hilfspakete der KfW-Bank und der Landesbanken

Bundesfinanzminister Olaf Scholz bestätigte am Freitag, dem 13. März, dass die Überbrückungshilfen zur finanziellen Absicherung in der Coronakrise keinen Kreditrahmen haben sollen. Bislang gibt es noch keinen gesonderten KfW-Corona-Kredit, doch andere Förderprogramme, die Unternehmern zu gesonderten Konditionen die Liquidität in der Krise garantieren sollen.

Auch die Landesbanken stellen bislang noch kein Corona-spezifisches Förderprogramm zur Verfügung, zumal sich die Angebote in den einzelnen Bundesländern unterscheiden. Zum Beispiel bietet die Landesbank Baden-Württembergs Liquiditätskredite an, während die Förderbank in Bayern Universalkredite, Akut-Kredite oder Ausfallbürgschaften für Kredite der Unternehmer anbietet. Die Übersicht der Förderbanken finden Unternehmer in der sogenannten Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Nachtrag:

In der Facebook-Gruppe vom Gründerlexikon wurde bereits ein Fall geschildert, wo ein Termin bei der Hausbank für einen KfW-Kredit vereinbart wurde. Der Unternehmer wurde leider wieder nach Hause geschickt, weil es so schnell nicht ginge.
Aus meiner Erfahrung als 15-jähriger Betriebswirt und Experte im Bereich Existenzgründung kann ich mitteilen, dass Hausbanken in der Regel an KfW-Krediten nicht interessiert sind, da in diesen Fällen nur geringe Aufwandsentschädigungen gezahlt werden, die Zinseinnahmen jedoch die KfW hat. Eine Hausbank wird daher immer versuchen eine solche Anfrage oder einen derartigen Kredit zu unterdrücken oder eigene Hausprodukte zu anderen Konditionen zu vertreiben. Existenzgeschädigte Unternehmer sollten dies bei einem Bankgespräch (Lesen Sie jetzt Tipps zum Bankgespräch im Gründerlexikon!) beherzigen und vehement auf einen Vergleich der Konditionen und der Kreditangebote pochen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Arbeitsweise der KfW-Bank sich durch den Coronavirus nicht wesentlich geändert hat und die Einstellung der Hausbanken erst recht nicht. Es geht ja letztlich nicht um die Rettung der Banken, sondern nur um die Rettung der Bevölkerung und der Unternehmer.

Steuererleichterungen für Selbstständige

Im Zuge der Coronakrise sollen Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler durch Sonderregelungen bezüglich der Steuerzahlungen entlastet werden. Dazu können Finanzämter folgende Maßnahmen zulassen:

Anträge auf Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommenssteuer bzw. Körperschaftssteuer.
Stundung fälliger Steuerzahlungen: Finanzämter können hier in Teilen oder komplett auf die Stundenzinsen von 0,5 % pro Monat verzichten, wobei das Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit durch die Corona-Pandemie belegen muss.
Erlass von Säumniszuschlägen
Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020
Vollständige Erstattung der Sozialbeiträge ausgefallener Arbeitsstunden. Allerdings entscheidet hierbei nicht das Finanzamt, sondern die Krankenkasse im Einzelfall.
Bei unserem Anruf vom Gründerlexikon beim Finanzamt wurde mitgeteilt, dass bis auf Weiteres keine Außenprüfungen oder Steuerprüfungen bei Unternehmern in betrieblichen Räumen stattfinden.

Es gibt keine einheitliche Regelung auf Bundesebene, so dass ein enger und frühzeitiger Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt unerlässlich ist.

Hilfe für Corona-Erkrankte und Quarantäne-Betroffene

Wer tatsächlich an dem Coronavirus erkrankt ist oder zumindest under Verdacht und somit unter Quarantäne steht, der erhält eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall, wenn er nicht mehr in der Lage ist seiner Tätigkeit nachzugehen. Außerdem werden ggf. unvermeidliche Betriebsausgaben übernommen. Arbeitgeber können sich ebenfalls das Arbeitsentgelt für betroffene Arbeitnehmer erstatten lassen. Lesen Sie hier alles zur Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Kann ich meine freiwillige Arbeitslosenversicherung nutzen?

Sollten Sie eine solche freiwillige Sozialversicherung bei der Arbeitsagentur im Rahmen der Existenzgründung abgeschlossen haben, sollten Sie es nicht versäumen, diese nun bei einer Existenzgefährdung in Anspruch zu nehmen. Dazu gibt es jedoch einige Richtlinien, die Sie einhalten müssen, um tatsächlich in den Genuss von Arbeitslosengeld zu kommen. Lesen Sie hier im Gründerlexikon, welche Voraussetzungen und Informationen für die freiwillige Arbeitslosenversicherung wichtig sind.

Eine Gewerbeabmeldung ist dabei wohl unumgänglich, bitte fragen Sie diesbezüglich unbedingt vorher Ihren Sachbearbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit. Wie eine Gewerbeabmeldung erstellt werden kann, zeige ich in diesem YouTube Video.

Welche Möglichkeiten haben Selbstständige bei der Kinderbetreuung?

In fast allen Bundesländern sind Schulen und Kitas vorübergehend geschlossen. Das bedeutet für Kleinunternehmer, sie haben weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Doch gerade für Selbstständige ergibt sich hieraus ein Problem. Für Ausnahmefälle bieten einige Schulen und Kitas Notfallbetreuungen an, wobei es sich um sehr seltene Ausnahmeregelungen handelt. Eine richtige Lösung bietet die Bundesregierung für dieses Problem nicht. Fest steht jedoch, dass Kinder nicht in die Obhut von Großeltern gegeben werden sollte, da bei dieser Risikogruppe das Infektionsrisiko sogar tödlich enden kann. Lesen Sie jetzt zu Kinderbetreuung für Selbständige und Freiberufler!

Was können Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler noch tun?

Bevor es zu staatlichen Hilfspaketen kommt, können Selbstständige und Unternehmer selbst auf den Krisenmodus umschwenken. Folgende Maßnahmen sind hierfür zentral:

Einnahmen vorziehen: Wenn Sie noch Außenstände haben, sollten Sie schnellstmöglich dafür sorgen, dass Ihre Kunden die Forderungen begleichen.
Ausgaben senken: Für Sie als Unternehmer gilt das Gegenteil. Betriebsausgaben sollten wo es geht zurückgefahren werden und Zahlungsaufschub oder die Aussetzung von Zahlungen sollte beantragt werden.
Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter abbauen: Lesen Sie dazu die arbeitsrechtlichen Fragen rund um Corona.
Minusstunden der Mitarbeiter aufbauen

Wenn Sie auch anderen Unternehmern helfen möchten oder selbst Fragen zu Ihrem Unternehmen in Zeiten vom Coronavirus haben, treten Sie der Facebookgruppe vom Gründerlexikon bei. Gern können Sie befreundete Unternehmer auch dazu einladen. Wir helfen uns gegenseitig. Jetzt Mitglied werden!

14.

Bundesregierung will 40 Milliarden Euro für Kleinstunternehmen bereitstellen

Website spiegel.de

Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen sind von den Folgen der Coronakrise hart getroffen. Für sie schnürt der Staat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein Hilfspaket. Die schwarze Null ist damit Geschichte.

Von Christian Reiermann
19.03.2020, 10:38 Uhr 

Die Bundesregierung plant nach Informationen des SPIEGEL ein üppig ausgestattetes Rettungspaket für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer bis zehn Beschäftigte, die von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Dafür will sie insgesamt 40 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Zehn Milliarden Euro davon sollen als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Personen-Betriebe und Kleinstunternehmen vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen. An Betrag und Zusammensetzung der Hilfen kann sich im Verlaufe des Tages noch etwas ändern.

Den Fonds will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Form eines Sondervermögens des Bunds organisieren, das selbstständig Kredite aufnehmen darf. Es trägt den programmatischen Namen "Solidaritätsfonds". Ausgearbeitet wurden die Pläne von Experten des Bundesfinanzministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums.

Weil das Sondervermögen über die Bonität des Bunds verfügt, kann es sich die Mittel billig leihen und entsprechend günstig an Betroffene in der Coronakrise weitergeben. Das Programm bedeutet den endgültigen Abschied von der schwarzen Null. Weil der Bund nach Jahren mit Überschüssen über keine Kreditermächtigungen mehr verfügt, wird für die Maßnahme ein Nachtragshaushalt erforderlich. Das Programm soll seine Mittel schnell und unbürokratisch verteilen.
Nachträgliche Prüfungen

Der Bund will im Nachhinein prüfen, ob die Begünstigten die Hilfen tatsächlich nötig hatten. Im Falle von Zuschüssen sollen sie gegebenenfalls in Darlehen umgewandelt werden. Damit will die Regierung sicherstellen, dass der Bund Geld, das unter Umständen unberechtigterweise ausgezahlt wurde, auf jeden Fall zurückgezahlt wird.

Das Corona-Kabinett will das Vorhaben Donnerstagmittag beraten. Die neue Maßnahme wird notwendig, weil Selbstständige und Kleinstunternehmen wohl nicht die Liquiditätshilfen in Anspruch nehmen werden, die Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der vergangenen Woche vorgestellt hatten. In Deutschland arbeiten bis zu fünf Millionen Selbstständige. Vielen von ihnen sind wegen der Coronakrise in den vergangenen Wochen sämtliche Aufträge weggebrochen. Betroffen sind vor allem Anbieter von sogenanntem sozialem Konsum wie Kleinkünstler oder Musiker.

13.

gvl - Finanzielle Nothilfe im Rahmen der Corona-Krise

Website der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten

Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Darüber hinaus benötigen wir Nachweise über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall).

Bitte füllen Sie dafür das untenstehende PDF-Formular zur Corona-Hilfe sowie die Einwilligungserklärung in Bezug auf die Datenverarbeitung bei Zuwendungsanträgen aus und schicken Sie es mit Ihren Nachweisen an coronahilfe@gvl.de.

Antragsformular Notfall-Hilfe Corona

Einwilligungserklärung in Bezug auf die Datenverarbeitung bei Zuwendungsanträgen


Bitte beachten Sie: Wir können derzeit ausschließlich Anträge bearbeiten, die uns via E-Mail an coronahilfe@gvl.de erreichen. Postalische Anträge können derzeit nicht bearbeitet werden!

12.

Corona-Krise: Fragen und Antworten zu Hilfen für freischaffende Künstler

Website mdr - Kultur

Der Kampf gegen das Coronavirus hinterlässt überall seine Spuren – besonders auch in der Kulturbranche. Waren es zunächst größere Veranstaltungen, die nicht mehr stattfinden durften, ist der Kulturbetrieb mittlerweile gänzlich zum Erliegen gekommen. Besonders betroffen davon: freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Bei ihnen führen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu existenzbedrohenden Honorarausfällen. Was freischaffende Künstler jetzt wissen müssen.

Anmerkung der Redaktion: Wir werden den Artikel fortlaufend aktualisieren und mit Fragen und Antworten erweitern.

Auf dieser Seite:

Bekommt ein Künstler Ausfälle bei Quarantäne bezahlt?

Wie werden Gagenausfälle von Künstlern aufgefangen, die nicht in eigener Quarantäne stehen?

Bekommen freischaffende Künstler abgesagte Veranstaltungen bezahlt?

Welche Regelungen gibt es für nebenberufliche Musiker in Musikschulen, die wegen

Corona schließen mussten?

Wo können Honorarlehrkräfte eine Entschädigung für das wegfallende Honorar beantragen?

Sind Hilfen von der Regierung für freischaffende Künstler geplant?

Gibt es finanzielle Hilfen für freischaffende Berufsmusiker?

Wie kann ich als Musiker Hilfe aus dem Spendentopf beantragen?

Was können selbstständige Künstler sonst noch tun?

Was passiert, wenn man als freier Künstler keine Einnahmen mehr erzielen kann?

Welche Maßnahmen bietet das Künstlersozialversicherungsgesetz in Notlagen?

... hier geht es zu den Antworten auf diese Fragen.

11.

Corona-Pandemie: Hilfe für Mitglieder und Kunden der GEMA

Website der GEMA

GEMA stellt bis zu 40 Mio. Euro starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder bereit +++ Für Kunden der GEMA gelten Kulanzregelungen +++ Ausschüttungstermine im April und Juni gesichert +++ Mitgliederversammlung wird auf September verschoben

Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA haben gestern ein bis zu 40 Mio. Euro starkes Nothilfe-Programm für die Mitglieder der GEMA beschlossen. Für Kunden greifen bei Ausfällen aufgrund der Corona-Pandemie flexible Kulanzregelungen. Die für den 12. bis 14. Mai geplante Mitgliederversammlung wird auf den 29. September bis 1. Oktober 2020 verschoben. Die Verleihung des Fred Jay Preises findet damit ebenfalls am 29. September 2020 statt.

„Schon jetzt ist absehbar, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die gesamte Kreativwirtschaft verheerend sind“, sagt Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA. „Die GEMA wird alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um ihre existenziell gefährdeten Mitglieder bestmöglich zu unterstützen und die wirtschaftlich katastrophalen Auswirkungen für unsere Kunden abzufedern.“
Nothilfe-Programm für Musikurheber der GEMA in Höhe von 40 Mio. Euro

„Unser Verein GEMA war von Beginn an getragen vom Gedanken der Solidarität und des gegensei-tigen Schutzes und Beistandes“, sagt Dr. Ralf Weigand, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GEMA. „Und wann, wenn nicht jetzt in dieser so noch nie dagewesenen Krise, sind diese großartigen Grundsätze gefragt und verlangen unverzügliches Handeln! Für uns im Aufsichtsrat war sofort klar, dass wir unseren Kolleginnen und Kollegen, die durch die Schutzmaßnahmen der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Situation geraten, finanziell unter die Arme greifen müssen. Gemeinsam mit dem Vorstand haben wir ein Nothilfe-Programm verabschiedet, mit dem wir jetzt schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe leisten werden. Damit zeigt sich einmal mehr, welche bedeutenden Vorteile unser System der gemeinsamen Rechtewahrnehmung auch in schwierigen Zeiten für jeden einzelnen Kreativen hat. Hier wird Solidarität gelebt und großartige Hilfe und Unterstützung gewährt, um unsere Mitglieder durch diese schwierigen Zeiten zu begleiten.“

Die GEMA wird in einem zweistufigen Programm finanzielle Hilfen in einer Gesamthöhe von rund 40 Mio. Euro bereitstellen. Der „Schutzschirm LIVE“ richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund flächendeckender Veranstaltungsabsagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der „Corona-Hilfsfonds“ stellt finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle im Rahmen der sozialen und kulturellen Förderung bereit. Detaillierte Informationen zum Nothilfe-Programm (Berechtigte, Antragstellung, Auszahlung, etc.) wird die GEMA im Laufe der kommenden Woche auf www.gema.de veröffentlichen.
Kulanzregelungen für Veranstalter

Die drastischen Einschränkungen zum Schutz vor der Corona-Pandemie – so notwendig und sinnvoll sie für die Gesellschaft sind – haben verheerende Auswirkungen auf die Musik- und Kulturbranche. Soweit es der GEMA im Rahmen ihres treuhänderischen Auftrags möglich ist, wird sie ihre Kunden bei der Lizenzierung von Musikveranstaltungen pragmatisch und flexibel unterstützen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um die in vielen Fällen existenzgefährdenden Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern.
GEMA steht als Partner bei der Initiierung und Abwicklung von Hilfsprogrammen durch die Politik bereit

Die GEMA begrüßt darüber hinaus die schnellen Zusagen der Bundes- und Landesregierungen, der stark betroffenen Kultur- und Kreativwirtschaft umfangreich zu helfen. Sofortmaßnahmen für die Grundsicherung helfen jedem Einzelnen unmittelbar. „Wir bedanken uns bei allen Politikerinnen und Politikern, die parallel zu den dramatischen Einschnitten in allen Bereichen bereits jetzt daran arbeiten, allen Kreativen zu helfen“, so Dr. Heker. „Das ist eine Herkulesaufgabe, die sich in diesem Ausmaß bisher noch nie gestellt hat. Wir sind uns als GEMA der besonderen Verantwortung
bewusst. Entscheidend ist, dass die zur Verfügung gestellten Mittel dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Wir stehen der Politik hier mit Sachkompetenz und einer belastbaren Infrastruktur als erfahrener Partner eng zur Seite.“
GEMA sichert Ausschüttungstermine 1.April und 1.Juni

Die bevorstehenden Ausschüttungen zum 1. April und 1. Juni sind gesichert. Die GEMA hat bereits vor Wochen einen internen Stab gebildet, um das Kerngeschäft auch aus dem Home Office aufrecht zu erhalten und die anstehenden Ausschüttungstermine für die Mitglieder sicherzustellen. Der Aufsichtsrat hat zudem beschlossen, dass die Hauptverteilung für das Geschäftsjahr 2019 in den Sparten U/UD, E/ED, M und BM in zwei Teilen zum 1. Juni und 1. November 2020 erfolgt. Dabei werden ausnahmsweise auch Veranstaltungen berücksichtigt, die im Vorjahr stattgefunden haben, aber erst im Jahr 2020 lizenziert wurden. Die Reklamationsfrist beginnt in der Folge für diese Sparten am 1. November 2020. Dann erst sollten Reklamationen der Verteilung für das Geschäftsjahr 2019 eingereicht werden. Auch diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die betroffenen Mitglieder abzufedern.

Zum Gesundheitsschutz aller Mitarbeitenden gelten seit dem 16. März weitgehend Home Office-Regelungen. Anfragen von Mitgliedern und Kunden sollten daher bis auf weiteres direkt über das Onlineportal oder per E-Mail an die GEMA gerichtet werden.

Onlineportal für Mitglieder und Kunden: https://www.gema.de/portal/
E-Mail für Mitglieder: mitgliederservice@gema.de
E-Mail für Kunden: kontakt@gema.de
Mitgliederversammlung 2020 findet vom 29. September bis 1. Oktober 2020 in München statt

Die für den 12. bis 14. Mai geplante Mitgliederversammlung wird auf den 29. September bis
1. Oktober 2020 verschoben. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Veranstaltungsstätten wird diese ausnahmsweise in München im Hotel Hilton am Tucherpark stattfinden. Die für den
12. Mai 2020 geplante Verleihung des Fred Jay Preises im Rahmen des Mitgliederfestes wird auf den 29. September 2020 verlegt.


Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 78.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.


Pressekontakt:
Ursula Goebel, Direktorin Kommunikation
E-Mail: ugoebel@gema.de, Telefon: +49 89 48003-426

Nadine Remus, Senior Kommunikationsmanagerin
E-Mail: nremus@gema.de, Telefon: +49 89 48003-583

10.

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller - Solidarität in Zeiten von COVID-19

Website des Verband deutscher SChriftstellerinnen und Schriftsteller

Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender

Unter den Maßnahmen gegen die Verbreitung des Covid-19 leiden nicht nur Künstlerinnen und Künstler. Veranstaltungsabsagen treffen diese Gruppe der Solo-Selbständigen und Freelancer im Kultur- und Kreativbereich besonders hart, weil sie meist prekär leben.

Jetzt sind Kunstschaffende selbst, aber auch ihre Interessensvertretungen, die öffentliche Hand, Gesellschaft, Medien und Institutionen gefragt, sich für den Erhalt der lebendigen, freien und vielfältigen Kultur einzusetzen.

Denn Kultur ist mit ca. 1,7 Millionen Kernbeschäftigten insgesamt (und davon ca. 500.000 Soloselbständigen) nicht nur drittstärkster Wirtschaftsfaktor (in Deutschland), sondern auch Grundnahrungsmittel einer freien und demokratischen Gesellschaft – und wird, gerade jetzt, wenn Sozialkontakte vermieden werden sollen und die häusliche Freizeit gefüllt werden will, mehr denn je genutzt werden. Gleichzeitig werden Autorinnen/Autoren und Künstlerinnen/Künstler dabei hohe Verluste durch ausfallende Engagements erleiden. Diesen Widerspruch gilt es aufzulösen – denn wer die Kultur für morgen erhalten will, sollte sich heute für sie einsetzen.

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di) empfiehlt folgende Maßnahmen zur Unterstützung von Kulturschaffenden durch öffentliche Hand, Verwerter, Verwertungsgesellschaften, aber auch durch die Medien und Bürgerinnen/Bürger:
Ausfalldokumentierung

Künstlerinnen und Künstler sind angehalten, abgesagte und ausgefallene Lesungen und Auftritte mit Datum, Zeit- und Gehaltsangaben sowie Veranstalter (privatwirtschaftlich oder teilweise/komplett öffentliche Hand) zu dokumentieren;
Eigene Schätzung der Verluste auf den Monat / das Jahr: xx ausgefallene Lesungen / Auftritte entsprechen xx Prozent Ausfall des Gesamtumsatzes;
Selbstdokumentation von abgesagten oder ausgefallenen Workshops mit Datum, Zeit und Gehaltsangaben, ob privatwirtschaftlicher Veranstalter oder Veranstalterin mit öffentlichen Mitteln, und gegebenenfalls bereits geleisteter Zahlungen (Raummiete, nicht erstattungsfähige Reisekosten);
Dokumentation von ausgefallenen Residenzstipendien, mit Angabe von Dauer, Monatsprämie, gegebenenfalls bereits investierten Kosten;
Dokumentation von ausgefallenen weiteren honorierten öffentlichen Auftritten: Vorträge, Keynotes, Panel-Teilnahme. Datum, Zeit, Ort, gegebenenfalls nicht erstattungsfähige, bereits geleistete Reisekosten;
Dokumentationen sammeln und im Fall von Notfallförderung einreichen.

... mehr direkt auf der Website

09.

Leitfaden für Freischaffende von der Deutschen Orchestervereinigung

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise


Leitfaden für Freischaffende von der Deutschen Orchestervereinigung:
https://lmrsan. de/news/105/18/Zusammenfassung-aller-bisher-bekannten-Ma%C3%9Fnahmen-und- Handlungsempfehlungen-f%C3%BCr-Kulturschaffende#neues

Petition für Freiberufler und Künstler: https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuerfreiberufler- und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

Übungsleiter-Pauschale 2020: Fristverlängerung für die Anträge bis 31.05.

Informationen vom Verband deutscher Musikschulen: Regelungen zu Gehältern/Honoraren bei angeordneter Musikschulschließung: Selbstständige (wie z.B. Honorarlehrkräfte) können bei einer angeordneten Musikschulschließung oder Quarantäne – mit einer schriftlichen Bestätigung – direkt bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Entschädigung stellen. Sie erhalten dann eine Entschädigung, deren Höhe sich an ihrem letzten Jahreseinkommen bemisst. Diese zahlt die zuständige Behörde direkt an sie aus. Zu beachten ist dabei jeweils, dass alle Anträge schriftlich mit einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder nachdem die Arbeit wieder aufgenommen werden kann, gestellt werden muss. Diese Entschädigung greift nicht, wenn die Musikschule ohne behördliche Anordnung selbst entscheidet zu schließen.

08.

Künstlersozialkasse

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

Alle Infos hier: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

- Lässt sich die Schätzung des gemeldeten voraussichtlichen Jahresarbeitseinkommens im laufenden Jahr nicht verwirklichen, weil zum Beispiel Aufträge storniert werden, besteht jederzeit die Möglichkeit, der KSK die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden auf Antrag den geänderten Verhältnissen angepasst. Den Antrag finden Sie unter der Rubrik Service im Mediencenter dieser Internetseite unter „Vordrucke und Formulare".

- Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können von der KSK individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Hierzu folgen in Kürze weitere Informationen.

- Wer keine Einnahmen erzielen kann, weil z. B. Konzerte, Ausstellungen u. ä. abgesagt werden, hat zudem die Möglichkeit Arbeitslosengeld zu beantragen. Ansprechpartner ist das jeweils zuständige Jobcenter oder, für die Bewilligung von Arbeitslosengeld I die Agentur für Arbeit.

- Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche Krankheitsausfall

07.

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

Die GLV bietet Inhaber*innen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene, die durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro. Betroffene wenden sich zur Beantragung und Glaubhaftmachung bitte direkt an die GVL.

06.

Entschädigungszahlungen bei Quarantäne, auch für Freiberufler

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

Wer in Quarantäne gesetzt wird, dem stehen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) Entschädigungszahlungen zu. Folgende Ansprüche können je nach Einzelfall entstehen: - Wer in Quarantäne gesetzt wird, erhält Entschädigung für einen Verdienstausfall (§ 56 Abs. 1 IfSG). - Bei einer Existenzgefährdung können Mehraufwendungen bei der zuständigen Behörde beantragt werden (§ 56 Abs. 4 IfSG). - Selbständige, die nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang (§ 58 IfSG).

05.

Teilnahme an Umfragen 

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

Damit Verbände wie der Deutsche Musikrat Handlungsempfehlungen für die Politik formulieren können, benötigen sie vor allem eins: möglichst konkrete Informationen über den tatsächlichen Status Quo! Deshalb der Aufruf zur Teilnahme an den Umfragen:

Bundesweite Umfrage https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf3w5LebAGII1I8Jppu0sl_A1SWKjMTZifTtGB6mq_ 2JO3OQ/viewform

Umfrage des Deutschen Musikrats: https://www.surveymonkey.de/r/XZJSKBZ

04.

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

Telefon: 030 18615 1515 Überblick über den Rettungsschirm: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

03.

Handlungsempfehlungen: Was können Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft direkt tun?

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

- Der Zugang zu Kurzarbeitergeld wurde deutlich erleichtert. Informieren Sie sich von den Möglichkeiten, Kurzarbeitergeld zu beantragen und nutzen Sie die Möglichkeiten. Die Regelungen wurden hier stark gelockert für alle Betriebe, die wg. Corona ihre Arbeit einstellen mussten und mind. 1 Beschäftigten haben, darunter zählen auch gemeinnützige Betriebe!

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-undqualifizierung. pdf?__blob=publicationFile&v=7

- Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin können Kurzarbeitergeld beantragen.

- Auch gemeinnützige Unternehmen wie Vereine, aber auch Kulturschaffende wie Theater können im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dem Grunde nach Kurzarbeitergeld erhalten. Wenn die Einrichtung durch eine behördliche Maßnahme geschlossen werden muss, liegt ein unabwendbares Ereignis nach § 96 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III vor. Tritt im Betrieb ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall für die Arbeitnehmer*innen ein, kann das Kurzarbeitergeld bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen gewährt werden.

- Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. (Neu!)

- Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. (vor Corona: 1/3 der Beschäftigten)

- Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.

- Antrag bei der Agentur für Arbeit Esslingen oder online unter: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

- Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerschulden bzw. zur Absenkung von Steuervorauszahlungen.

02.

Handlungsempfehlungen: Was können selbständige Künstlerinnen und Künstler direkt tun?

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

- Selbständige in der Künstlersozialversicherung versicherte Künstlerinnen und Künstler sollten jetzt, wenn sie absehen können, dass sie das im Voraus gemeldete Einkommen nicht erreichen, direkt eine neue Einkommensschätzung an Künstlersozialkasse senden. Die Künstlersozialkasse hält hierfür eine Reihe an Formularen bereit.

- Sollten Sie sich in einer akuten Notlage befinden, ist das örtliche Sozialamt bzw. die örtliche Stelle der Bundesagentur für Arbeit für Sie der richtige Ansprechpartner. Warten Sie nicht auf den Notfallfonds auf Bundesebene, sondern wenden Sie sich an die zuständigen Stellen vor Ort.

- Dokumentieren Sie Ihre Einnahmeausfälle.

01.

Empfehlung: Newsletter des deutschen Kulturrats abonnieren!

Aus dem PDF Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kulturschaffenden in der Corona-Krise

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